Leitlinien/ Guidelines:
National Guideline Clearinghouse Der National Guideline Clearinghouse (NGC) wurde vom US Department of Health and Human Services
ausgearbeitet und beinhaltet hunderte von “evidence-based clinical practice guidelines” und ähnliche Dokumente, die von der Agency for Health Care Policy and Research
(die ehemalige Agency for Health Care Policy and Research [AHCPR]) in Zusammenarbeit mit der American Medical Association (AMA) und der American Association of Health Plans
(AAHP) erstellt worden sind. Das Ziel des NGC ist es, Medizinern, Pflegepersonal und allen im Gesundheitswesen tätigen Personen, objektive und detaillierte Informationen über “evidence-based clinical practice guidelines” bereitzustellen und deren Verbreitung, Umsetzung und Verwendung zu fördern.
Deutschsprachiges Leitlinien-Clearingverfahren In Analogie zum National Guideline Clearinghouse, wurde von der Bundesärztekammer
und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Kooperation mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und den Spitzenverbänden der Gesetzlichen Krankenversicherungen ein Konzept für ein deutschsprachiges Leitlinien-Clearingverfahren entworfen.
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Datenbanken:
MEDLINE®
ist die weltweit größte Datenbank für veröffentlichte medizinische Literatur. Es enthält Bibliographien, die bis zum Jahre 1966 zurück datieren, und über 8 Millionen Aufzeichnungen aus über 4000 Fachzeitschriften, die in über 70 verschiedenen Ländern herausgegeben werden. MEDLINE wird von der
U.S. National Library of Medicine betrieben und bildet die bedeutendeste Ressource für eine Bibliographische Abdeckung der biomedizinischen Literatur.
Über OVID
sind verschiedene Datenbanken zugänglich, allerdings benötigen Sie dazu eine User ID und ein Passwort. Hier können Sie bibliographische Quellen in vielen verschiedenen Fachzeitschriften suchen. Aber auch ganze Artikel können hier eingesehen werden. Es bildet ein effektives Tool für eine schnelle, präzise und einfache Suche medizinischer Literatur.
Weitere Datenbanken wie SOMED, GEROLIT, CATLINE, MEDIKAT, etc. können bei
DIMDI ohne zusätzliche Gebühren genutzt werden.
Zurück zum Seitenanfang Qualität im Gesundheitswesen:
Kooperation für Transparenz und Qualität im Krankenhaus: Informationen zum KTQ-Projekt (Kooperation für Transparenz und Qualität im
Krankenhaus) bietet die Web-Page der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Qualitätssicherung in der medizinischen Versorgung: Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung der Qualitätssicherung in der Medizin
(AQS) ist in Bereichen bei Fragen der Qualitätssicherung in der medizinischen Versorgung tätig, wie z.B. Abstimmung und Festlegung des Qualitätssicherungsbedarfs in der ambulanten und stationären Versorgung (Situations- und Defizitanalysen), Abstimmung von Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkten zur Qualitätssicherung (Fördermaßnahmen) und Prüfung der Einführung von Qualitätssicherungsprojekten in der medizinischen Versorgung auf ihre Relevanz für die jeweilige Versorgungsfunktion (Prioritätenfestlegung).
Der ICD-10-Diagnosenthesaurus wird vom DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) als Download
(als *.pdf oder *.txt - Datei) zur Verfügung gestellt. Die 10. Revision des "International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems" wurde von der Weltgesundheitsorganisation erstellt und von DIMDI ins Deutsche übertragen. In der Todesursachenstatistik wird die ICD-10 seit dem 1.1.1998 eingesetzt. In der ambulanten und stationären Versorgung ist der Einsatz der ICD-10 ab dem 1. Januar 2000 bekannt gemacht worden.
Inzwischen wurde der ICD-10 Version 1.3 mit Wirkung zum 1.1.2001 verändert zur
ICD-10 Version 2.0. 
DIMDI hat auch ein INTERNET-Forum
für ICD-10-Anwender eingerichtet. Es ist als Newsgroup auf dem News-Server des DIMDI zu finden und bietet ICD-Anwendern die Möglichkeit, mit anderen
ICD-Anwendern zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und Umstellungs- oder Einstiegsprobleme zu besprechen.
Der Weltgesundheitsbericht 1999 der WHO “Making a Difference”, der als *.pdf - Datei heruntergeladen werden kann, lenkt den Fokus auf die Auswirkungen, die die Gesundheitsversorgung
in Hinsicht auf den fortwährenden Fortschritt der Menschheit haben kann. Herausgegeben vom WHO Direktor General Dr. Gro Harlem Brundtland, zeigt der Report, wie das Streben nach nachhaltigen
Verbesserungen in der Gesundheitsversorgung, beträchtliche gesellschaftliche wie ökonomische Vorteile sichern kann.
Der erste
Gesundheitsbericht für Deutschland erschien im November 1998 und wurde vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Dieses Nachschlagewerk informiert über alle Teilaspekte des
stark verzweigten Gesundheitswesens in Deutschland, über seine wichtigsten Zusammenhänge und über aktuelle Problemlagen.
Die Joint Commission on Accreditation of Healthcare Organizations bewertet und genehmigt über 19.500 Organisationen im Gesundheitswesen in den Vereinigten Staaten von Amerika, einschließlich
Krankenhäuser, Netzwerke in der Pflege, Pflegeverwaltungen und Organisationen für Heimpflege, Langzeitpflege, etc. Die Joint Commission ist eine unabhängige Non-Profit-Organisation, die weltweite
Standards, Kriterien und Bewertungen setzt. Die Homepage der Joint Commission bietet eine Suchmöglichkeit nach Informationen zu Qualität im Gesundheitswesen in vielen Bereichen an. I Die Kriterien der Joint Commission
wurden in Deutschland bereits in der ASKLEPIOS Fachklinik München Gauting
erprobt. Eine ausführliche Ergebnisberichterstattung dazu ist nachzulesen im Kongressband vom
V. ASKLEPIOS Kongress (zu beziehen über Versandbuchhandlung Stefan
Schuldt, Telefon 04347/ 71706, Fax 04347/ 71707).
Quality Metric bietet Module zur Qualitätsmessung in der Pflege.
Die Agency for Healthcare Research and Quality (ehemals Agency for Health Care Policy and Research) ist ebenfalls im Bereich Qualitätssicherung in der Pflege tätig. Sie unterstützt und leitet u.a.
Untersuchungen und Forschungsprojekte, die eine wissenschaftliche Basis für Verbesserungen in der klinischen Pflege, in der Organisation und Finanzierung der Pflege liefern.
Die Schweizerische Vereinigung für Qualität im Gesundheitswesen
VQG wurde mit dem Zweck gegründet, Artikel 58 des Krankenversicherungsgesetzes KVG und Artikel 77 der
Krankenversicherungsverordnung KVV so umzusetzen, dass den Beteiligten im Gesundheitswesen ein möglichst grosses Mitentscheidungsrecht zusteht. Ausser den Leistungserbringern sollen auch die
Krankenversicherer mithelfen, praktikable und strategisch sinnvoll plazierte Projekte mitzutragen. Die langfristigen Prozesse der Qualitätssicherung und der Qualitätsförderung sollen so angelegt werden,
dass den Patientinnen und Patienten tatsächlich auch Vorteile aus den durch das Gesetz verlangten Anstrengungen erwachsen. HCFA Quality Indicators In 1992, the Health Care Financing Administration and its contractors, Peer Review Organizations
(PROs), initiated the Health Care Quality Improvement Program (HCQIP), a new approach to improve the health of Medicare beneficiaries. HCQIP involves analyzing and changing the patterns of care to
remedy widespread short-comings in the health care system. HCQIP activities focus on six national clinical topics: acute myocardial infarction, breast cancer, diabetes, heart failure, pneumonia, stroke.
HCFA chose these national priorities based on their public health importance and the feasibility of measuring and improving quality. To ensure that HCQIP efforts truly improve health, the quality
indicators for these clinical conditions are firmly based in science. Zurück zum Seitenanfang
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